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Treffer: Untersuchung zu Stichprobenfehlern bei Rasterbegehungen zur Bestimmung der Geruchsstoffimmission/Investigation of sampling errors for grid inspections to determine the odour immission

Title:
Untersuchung zu Stichprobenfehlern bei Rasterbegehungen zur Bestimmung der Geruchsstoffimmission/Investigation of sampling errors for grid inspections to determine the odour immission
Source:
Gefahrstoffe. 84:199-205
Publisher Information:
VDI Fachmedien GmbH and Co. KG, 2024.
Publication Year:
2024
Document Type:
Fachzeitschrift Article
ISSN:
0949-8036
DOI:
10.37544/0949-8036-2024-07-08-37
Accession Number:
edsair.doi...........30175eb27b1879cb422936a4dec6d5df
Database:
OpenAIRE

Weitere Informationen

Rasterbegehungen können zur Bestimmung der Geruchsstundenhäufigkeit eingesetzt werden. Bei Planung, Durchführung und Ausführung von Rasterbegehungen treten verschiedene Fehlerquellen in Verbindung mit der Probandeneignung, den meteorologischen Messbedingungen und der Auswahl der Rasterpunkte auf. Darüber hinaus gibt es aber auch inhärente, methodisch bedingte Fehlerquellen. Dazu zählt vor allem die statistische Unsicherheit infolge der knappen Stichprobe bei einem Erhebungsumfang von 104 oder 52 Begehungen. Weder die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) noch die Norm DIN EN 16841-1, in denen die Vorgehensweise bei Rasterbegehungen geregelt ist, nehmen konkret Bezug auf diese Unsicherheit oder erklären, wie mit ihnen umzugehen ist. In der vorliegenden Veröffentlichung wird das Ausmaß dieser Unsicherheit an typischen Beispielen aus der Praxis untersucht. Es zeigt sich, dass selbst bei einem Erhebungsumfang von 104 Begehungen das statistisch bedingte Unsicherheitsintervall mehr als fünf Prozentpunkte um das Ergebnis der Rasterbegehung betragen kann. Für einen Erhebungsumfang von nur 52 Begehungen wächst diese Unsicherheit auf bis zu neun Prozentpunkte. Als Fazit kann daraus geschlussfolgert werden, dass die Ergebnisse einer Rasterbegehung ohne Berücksichtigung dieses Stichprobenfehlers nur als eine sehr grobe Schätzung der tatsächlich vorhandenen Geruchsstundenhäufigkeit dienen können.